a phone showing parts of a vehicle's wheel in AR

Wie die erweiterte Realität eine zweite digitale Transformation einläutet

 

 

Wir befinden uns mitten in einer Phase des Umbruchs, einige erkannten dies bereits vor Jahren, anderen dämmert es langsam. In diesem Beitrag soll aufgezeigt werden, woran zu erkennen ist, dass die erweiterte Realität unseren Alltag bereits in vielerlei Hinsicht verändert. Egal ob in der Produktion, dem Vertrieb, oder dem Training von Angestellten, Arbeitsabläufe sollten modernisiert werden, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Unabhängig davon, ob Sie Ihr Geld im B2B- oder B2C-Markt verdienen, ist Augmented Reality ein Gamechanger um Ihre Produkte an den Mann zu bringen.

 

Vorboten des Wandels

Wer sein Smartphone neugierig nutzt und aktuelle Trends verfolgt, hat wahrscheinlich schon von Apples ARKit und Googles ARCore gehört. Doch was genau ist das eigentlich? Sind das nur 3D-Modelle von Tieren, die ich im Wohnzimmer mit meinem Smartphone betrachten kann? Kurz gesagt, nein. Beide sind als Entwicklerplattformen für AR-Anwendungen zu sehen, mit denen beide Firmen Rahmenbedingungen schaffen möchten, um Ihre Betriebssysteme auf die kommende AR-Revolution vorzubereiten. Aber das Interesse von Apple und Google ist nicht das Einzige, was Sie aufhorchen lassen sollte, denn alle Mitglieder der GAFAM (Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft) investieren im großen Stil in diese Technologie. Facebook kaufte gerade erst Scape Technologies, eine Firma mit dem Ziel, eine Infrastruktur für die nächste Generation von räumlichen Schnittstellen aufzubauen, die Wearables, autonome Fahrzeuge und andere Geräte umfasst. Amazon arbeitet fleißig daran, den gesamten Einzelhandel zu digitalisieren, indem jedes Produkt auch in AR betrachtet werden kann. Auch Microsoft hat sich schon längst als Vorreiter der erweiterten Realität etabliert, HoloLens ist unbestritten die bis jetzt beste Hardware, wenn auch vorwiegend für professionelle Anwendungen. Was Hardware für Consumer angeht, werden wir nicht mehr lange warten müssen. Apple arbeitet an diversen Prototypen und plant bereits die Revolution, die 2007 mit dem iPhone ausgelöst wurde, zu wiederholen.

 

Die neue Art zu Lernen

Die Kompetenzen und das Wissen der Menschen in Produktion und Dienstleistung sind äußerst wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Eine vernünftige Aus- und Weiterbildung ist deshalb essenziell. Auch hier bietet die fortschreitende Digitalisierung bisher ungenutzte Chancen und ermöglicht neue Formen des Zugangs, unabhängig von Ort, Zeit und individuellen Voraussetzungen. In der Produktion geht nichts über die Ausbildung am Arbeitsgerät, diese werden aber von erfahrenen Angestellten genutzt, oder sind nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden, damit jeder Auszubildende daran üben kann. Ein weiteres Problem ist der Verschleiß, der bei inkompetenter Nutzung zu unnötigen Kosten führt. Und am allerwichtigsten, ohne Erfahrung ist die Verletzungsgefahr besonders hoch. Die naheliegende Lösung dafür ist das Training in der erweiterten Realität. Da oft schon CAD-Modelle von Geräten in Firmen vorhanden sind, ist das maßstabsgetreue Erstellen von interaktiven AR-Szenen keine große Herausforderung. Im besten Fall können dann alle Auszubildenden mit Microsoft HoloLens oder mit dem bereits vorhandenen Smartphone und Tablet gefahrlos mit den Geräten interagieren.

Auch für Angestellte, die Ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben, kann ein AR-Headset von großem Wert sein. Dabei wird dem Mitarbeiter der Ablauf zur Durchführung des Arbeitsschrittes angezeigt und dieser damit durch den Prozess geführt. Der größte Vorteil ist hier das Einblenden zusätzlicher Informationen.

 

Durch Digitalisierung zum globalen Vertrieb

Wie bereits erwähnt, eignen sich AR-Softwares bestens für Anleitungen und das Anzeigen von kritischen Informationen am richtigen Ort. Verkaufen Sie zum Beispiel hochspezialisierte Maschinen, die mit der richtigen Kompetenz aufgebaut und gewartet werden müssen, sind exotische Märkte ohne richtige Infrastruktur ein hartes Pflaster. Was will ein Kunde mit einem Gerät, das niemand vor Ort warten kann? Durch eine Anleitung in der erweiterten Realität reicht aber ein Techniker mit Grundkenntnissen, um ein ihm unbekanntes Gerät zu verstehen. Zusätzlich kann durch direkten Kontakt zum Hersteller, also Ihnen, ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden. Über die Zeit befähigen Sie ihre Kunden so zum eigenständigen Self-Service. Im besten Fall generiert der Kunde mit den Daten der Brille dann selbst Anleitungen in Videoform, welche an Sie zurückgespielt werden. Ihre Abnehmer sind dann nicht mehr nur Käufer, sondern Value Co-Creator in Ihrem Netzwerk.

Auch die momentane Corona-Krise gibt Anlass dazu zu überdenken, wie Geschäftsbeziehungen aktuell funktionieren. Um die negativen Folgen dieser Restriktionen abzufedern, bietet 3DQR ihnen personalisierte Anwendungen. Diese können direkt an Ihre Geschäftskontakte gesendet werden. Mit der 3DQR App können Sie Ihr Produkt mithilfe von Augmented Reality präsentieren. Diese Art der Präsentation ist jederzeit von einem Smartphone oder Tablet abrufbar und bietet durch zusätzliche Animationen die Möglichkeit, Ihr virtuelles Produkt in Einzelteile zu zerlegen und mit detaillierten Beschreibungen zu versehen. Zusätzlich ist es möglich, im Nachhinein Veränderungen mit 3DQR Studio vorzunehmen, die augenblicklich auf das schon gesendete virtuelle Produkt übertragen werden. Ihr Vertriebspersonal spart so nicht nur die Reisekosten und die Reisezeit, es werden auch Kosten für die Produktion von Prototypen und Transport gesenkt.

 

Fazit

Wer sich nicht bereits jetzt mit der erweiterten Realität beschäftigt, wird früher oder später von Kunden oder Geschäftspartnern, die die Technologie bereits nutzen, dazu genötigt werden. Sollten Sie sich nun fragen, wie Ihr Betrieb profitieren kann, können Sie sich mit unseren Experten für AR-Anwendungen in Verbindung setzen, um spezifische Anwendungsmöglichkeiten zu besprechen.