Wie Augmented Reality die Automobilbranche revolutioniert

 

Letzte Woche hat aufs neue die alljährliche weltweit populäre Automesse IAA in Frankfurt am Main stattgefunden. Neben der neuen, sich stetig weiterentwickelnden Technologie der Elektromobilität lagen dieses Jahr auch Themen wie Augmented Reality und Virtual Reality hoch im Kurs. Sie trugen nicht zuletzt dazu bei, dass sich klassische Fahrzeugkomponenten in Zukunft digitalisieren lassen oder sogar ganz verschwinden. So können durch erweiterte Realität bereits heute die physischen Grenzen konventioneller Cockpits um eine virtuelle Ebene erweitert werden. Damit werden nicht zuletzt zahlreiche Knöpfe und Tachos größtenteils überflüssig, was das Fahrerlebnis noch komfortabler gestaltet. 

Aber auch in der Herstellung und bei der Reparatur von Autos kann Augmented Reality einen signifikanten Mehrwert liefern. Ein Beispiel für solch eine smarte Lösung präsentierte das Fraunhofer Institut an ihrem IAA-Stand. Mit der innovativen AR-Anwendung soll schon frühzeitig virtuell erkannt werden, ob und welches Bauteil möglicherweise beschädigt ist. Mittels dieser Entwicklung kann schon bald eine noch wirtschaftlichere Reparatur und ein noch besserer Kundenservice gewährleistet werden. Darüber hinaus liegen bereits heute erste Praxisbeispiele dafür vor, dass AR-Brillen der Belegschaft in Werkstätten den Arbeitsalltag erheblich erleichtern können.

In dieser vielversprechenden Sparte der Automobilindustrie und in enger Kooperation mit dem Fraunhofer Institut hat auch unser Start-up 3DQR äußerst aussichtsreiche AR-Lösungen zu bieten. Mit diesen Applikationen im Gepäck waren unser Unternehmen ebenfalls an zwei Ausstellungstagen auf der IAA vertreten. Unter den 810.400 Besuchern und den 994 Ausstellern waren auch auf dieser Messe zahlreiche Gäste vor Ort, die an einer möglichen Kooperation mit 3DQR interessiert schienen. Mit all diesen positiven Eindrücken und dem Wissen, dass die innovative AR-Technologie Nutzer aus nahezu allen Industrien anzusprechen scheint, ist unser Team nach zwei Tagen Mobilitäts-Marathon wieder nach Magdeburg zurückgekehrt und ist gespannt darauf, was diese sich im Wandel befindende Branche in Zukunft für sie bereithält.